Lohnt sich eine Geldanlage in Gold?

Lohnt sich eine Geldanlage in Gold?

Eine attraktive und alternative Geldanlage stellt in den Zeiten der Niedrigzinsen für die Verbraucher definitiv das Edelmetall Gold dar. Umfragen zeigen, dass sich drei von zehn Personen vorstellen können, ihr Geld in physischem Gold anzulegen. Die Geldanlage Gold interessiert dabei besonders immer mehr jüngere Menschen.

Diese Argumente sprechen für die Geldanlage Gold

Anhänger des gelben Edelmetalls bewerten Gold grundsätzlich als hochgradig krisensicher. Die Menschheit schätzt das Gold schließlich bereits seit tausenden von Jahren. In dieser Zeit konnte es Währungsreformen, Depressionen und Kriege überstehen. Darüber hinaus stellt Gold immer auch etwas Handfestes dar, das einen echten Wert aufweist. Anders als Papiergeld ist es bei Gold nicht möglich, dieses in beliebiger Menge zu vermehren. Die große Nachfrage bei gleichzeitig begrenzten Ressourcen sorgt dafür, dass der Wert von Gold vergleichsweise stets hoch ausfällt. Jedoch muss bei allen Argumenten, die für eine Investition in Gold sprechen, auch bedacht werden, dass das Edelmetall niemals die einzige Form der Geldanlage darstellen sollte, in die private Anleger den Großteil ihres Vermögens investieren. Es gibt nämlich auch einige Nachteile, die mit der Anlageform Gold einhergehen. Diejenigen, die in Gold investieren möchten, sollten sich dafür unbedingt an eine seriöse Firma wenden, etwa an Hauptstadtgold, den seriösen Goldankauf Berlin.

Diese Nachteile sind zu bedenken

Generell gilt, dass das Edelmittel relativ teuer ist. Nicht nur unter den Privatanlagern herrscht eine sehr große Nachfrage, sondern auch bei ganzen Staaten, wie beispielsweise China. Für eine weitere positive Entwicklung der Preise gibt es jedoch keine Garantie. In der Vergangenheit konnten durchaus auch immense Kursverluste beobachtet werden. Zu einer preisintensiven Angelegenheit kann die Investition in Gold auch durch Gebühren und Aufschläge verwandelt werden, die bei einem Kauf und späteren Verkauf fällig werden. Beispielsweise müssen Anleger so bedenken, dass die An- und Verkaufspreise in der Regel von den Händlern definiert werden. Wird so ein Goldbarren gekauft und sofort im Anschluss wieder verkauft, entspricht dies einem Verlustgeschäft, da der Ankaufspreis immer geringer ausfallen wird. Die Aufschläge, die fällig werden, fallen besonders bei kleineren Mengen zwischen einem und fünf Gramm besonders ins Gewicht. So liegen die Preise für fünf Barren mit 20 Gramm höher, als die eines einzelnen Barrens mit 100 Gramm. Außerdem sollte das Gold idealerweise nicht in einem kleinen Safe zuhause oder gar im heimischen Wäscheschrank gelagert werden. Das Risiko, dass das Edelmetall von Einbrechern entwendet wird, ist schlichtweg zu hoch. Anleger sollten das Gold stattdessen bei einer Bank in einem Schließfach verwahren. Jedoch fallen auch dafür Kosten an. Darüber hinaus muss an die Versicherung für das Schließfach gedacht werden. In vielen Fällen reichen die grundsätzlichen Deckungssummen kaum aus, sodass eine zusätzliche Schließfachversicherung abgeschlossen werden sollte. Diese laufenden Kosten müssen bei einer Investition in Gold so einkalkuliert werden. Der Handel von Gold findet in US-Dollar statt. Dies bedeutet simpel ausgedrückt, dass bei einem Goldverkauf der Erlös zunächst in Dollar ausgezahlt wird. Diese Dollar müssen dann in Euro umgetauscht werden. Falls der Dollar jedoch eine Abwertung erfährt, muss der Anleger bei einem Weiterverkauf des Goldes Nachteile in Kauf nehmen, da der Euro mehr wert ist, als der Dollar. So kann es sogar dann zu Verlusten kommen, wenn der Goldkurs an sich gestiegen ist. Natürlich kann sich so auch ein Vorteil ergeben, falls eine Aufwertung des Dollar erfolgt.

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