Ausbildung 2022 – eine Ausbildung trotz schlechter (Mathematik-)Noten finden

Ausbildung 2022 – eine Ausbildung trotz schlechter (Mathematik-)Noten finden

Es ist kein Geheimnis, dass Mathematik ein verhasstes Fach ist. Doch viele Schüler sind sich nicht darüber klar, dass genau dieses Fach im Berufsleben ebenso wichtig ist wie im privaten Leben. Denjenigen, die sich nach dem Abi für das Studienfach Mathematik entscheiden, denen stehen viele Türen öffnen.

Grundrechenarten sind von Bedeutung in jedem Beruf

Die Grundrechenarten wie Subtrahieren, addieren, multiplizieren und dividieren ist für jede Ausbildung von Bedeutung und diese sollte jeder beherrschen. Zudem sollten diejenigen, die sich für eine Ausbildung als Ingenieur, Lehrer, Naturwissenschaften oder Arzt entscheidet, der muss zudem die höhere Mathematik beherrschen. Dazu gehören zum Beispiel die Binomialverteilung, Matrizenrechnungen, Differenzialgleichen und Kurvendiskussionen. Die Schulabgänger, die sich für einen handwerklichen Beruf entscheiden, die müssen verschiedene Berechnungen ausführen können. Ebenso wird Mathematik als Kaufmann, Polizist in der Datenverarbeitung und in allen technischen Berufen benötigt. Doch was ist, wenn die Mathematik-Kenntnisse nicht ausreichen? Dann muss niemand verzagen, denn es gibt durchaus eine Möglichkeit, diese aufzufrischen, und zwar mit Schullv.de. Dabei handelt es sich um eine Lernplattform für Schüler, ein innovatives Portal, das nach Bundesländern, Schularten, Klassenstufen und Fächern strukturiert ist. Dort können Schüler sich auf ihre Prüfung bzw. den Abschluss vorbereiten, um mit besseren Noten eine Chance auf einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Aber was ist, wenn das Abschlusszeugnis trotz aller Mühe dennoch schlecht ausfällt?

Schlechtes Abschlusszeugnis – auch hier gibt es Chancen auf eine Ausbildung

Vielen ist das Szenario bekannt. Das Abschlusszeugnis ist ausgehändigt und schon kommt Reue auf, dass nicht mehr für die Schule getan wurde. Aber das ist kein Grund zur Sorge, denn selbst dann, wenn die Noten nicht die besten sind, ist es möglich, einen Ausbildungsvertrag zu erhalten. Denn es gibt viele Ausbildungsberufe, die selbst mit schlechten Noten passend sind, wie bspw.:
  • Handwerkliche Berufe (Bodenleger, Holzmechaniker)
  • Berufe auf dem Bau (Gleisbauer, Maurer)
  • Kreative Berufe (Modedesigner, Konditor)
  • Berufe im Handel (Kaufmann im Einzelhandel, Fachlagerist)
  • Soziale Berufe (Sozialbetreuer, Kinderpfleger)
In diesen Berufen kommt es weniger auf die Noten in Mathematik und Deutsch an, sondern eher auf die handwerkliche Begabung der kreativen Ader oder den Kommunikationsfähigkeiten. Aber ist es möglich, trotz schlechter Noten erfolgreich im Beruf zu sein? Auf jeden Fall. Denn der Gleisbauer ist z. B. einer der bestbezahlten Ausbildungsberufe. Zudem sind Weiterbildungen je nach Ausbildung kein Problem. Besonders in den handwerklichen und kreativen Berufen gibt es viele Bereich, in denen der Meisterschein gemacht werden kann, um sich so selbstständig zu machen. Das zeigt, dass schlechte Noten nicht gleich heißen, dass es nicht möglich ist, Karriere zu machen.

Die Abschlussnote – das Drohmittel der Lehrer

Es ist eines der beliebtesten Drohmittel, welches die Lehrer gegen die Schüler anwenden, wenn es darum geht, dass diese nicht fleißig lernen: Die Abschlussnote und mit dieser wird eine düstere Zukunft prophezeit. Aber den künftigen Vorgesetzten sind die Haupt- und Realschulzeugnisse eher gleichgültig. Bereits 2013 begann die Deutsche Bahn damit, nicht auf die Schulnoten zu achten, bei der Auswahl der Auszubildenden und das galt auch für viele andere Konzerne. Aufgrund des Fachkräftemangels achten die Arbeitgeber eher auf die Qualitäten ihrer Bewerber. Im Grunde sind die Noten nur dann wichtig, wenn es eine hohe Anzahl von Bewerbern gibt oder es auf Fachspezifika in einem bestimmten Spezialbereich ankommt. Wer sich nicht direkt mit einer schlechten Note bewerben will, der kann auch anders glänzen:
  • Einen Praktikumsplatz suchen
Während der Schulzeit können Praktika in der Wunschbranche absolviert werden. So wird Interesse für den Ausbildungsberuf gezeigt und auf der Bewerbung können bereits erste praktische Kenntnisse aufgeführt werden. In vielen Branchen ist dies genauso wichtig wie gute Noten. Zudem ermöglicht ein Praktikum, Kontakte mit der Arbeitswelt zu knüpfen und einen potenziellen Arbeitgeber von sich und seinen Fähigkeiten zu überzeugen.
  • Auf andere Art und Weise glänzen.
Nicht nur auf gute Noten achten die Arbeitgeber, sondern sie werfen einen Blick auf den gesamten Lebenslauf. Fremdsprachen, Auslandserfahrungen, ehrenamtliche Arbeit.... All das zeigt, dass sich der Bewerber auch außerhalb der Schule engagierte.
  • Die Noten nicht kommentieren
Keinesfalls sollten sich ein Bewerber für seine schlechten Noten rechtfertigen. Besser ist es, wenn dieser zeigt, welche Stärken er besitzt und wie diese in der Ausbildung eingesetzt werden sollen. Der Bewerber sollte sich im Vorstellungsgespräch selbstbewusst und ehrlich zeigen. Wichtig ist auch, dass der Bewerber zeigt, dass er sich in der Berufsschule anstrengen wird.

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